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Alexander Mitscherlich
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Alexander Harbord Mitscherlich (* 20. September 1908 in MĂźnchen; â 26. Juni 1982 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Arzt, Psychoanalytiker, Hochschullehrer und Schriftsteller. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges beauftragten ihn 1946 die Ărztekammern der drei Westzonen mit der Leitung einer Kommission zur Beobachtung der âNS-Ărzteprozesseâ in NĂźrnberg. 1949 erschien die abschlieĂende Publikation der Kommission Wissenschaft ohne Menschlichkeit: Medizinische und Eugenische Irrwege unter Diktatur, BĂźrokratie und Krieg in einer Auflage von 10.000 Exemplaren, aber das Buch wurde nirgendwo bekannt. Mitscherlich war seitdem aus den medizinischen Fakultäten Deutschlands ausgegrenzt und wurde nie an eine medizinische Fakultät berufen.
Sein bekanntestes Werk Die Unfähigkeit zu trauern, das er 1967 gemeinsam mit seiner Ehefrau Margarete Mitscherlich verÜffentlichte, befasst sich mit dem Umgang der ehemaligen Anhänger Hitlers mit ihrer eigenen Verstrickung in Schuld und Untergang des Nationalsozialismus.
Contents
⢠Leben
⢠Karriere
⢠Privatleben
⢠Ehrungen
⢠Literatur
⢠Film
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben
Herkunft und Ausbildung
Alexander Mitscherlich wurde am 20. September 1908 in MĂźnchen als Sohn des Chemikers Harbord Mitscherlich und seiner Ehefrau Clara Mitscherlich, geb. Heigenmooser geboren. Er war ein Enkel des Chemikers Alexander Mitscherlich und wuchs in einem groĂbĂźrgerlichen, autoritären Elternhaus heran.
Mitscherlich studierte zunächst Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität Mßnchen. Er brach das Studium aufgrund von Streitigkeiten um seine Dissertation ab, da sein Doktorvater Paul Joachimsen, ein getaufter Jude, 1930 starb und dessen antisemitischer Nachfolger Karl Alexander von Mßller sich weigerte, Arbeiten seines Vorgängers weiter zu betreuen.
Ernst Jßnger motivierte Mitscherlich dazu, nach Berlin zu ziehen, wo er sich der nationalrevolutionären Bewegung von Ernst Niekisch anschloss. Als Buchhändler in Berlin-Dahlem vertrieb er dessen Schriften und die Zeitschrift Widerstand. Zeitschrift fßr nationalrevolutionäre Politik, wodurch er ins Visier der SA geriet, die ihn 1933 kurzzeitig inhaftierte.
1933 begann er in Berlin ein Medizinstudium, emigrierte 1935 in die Schweiz und studierte nun dort Medizin. 1937 ging er trotz seiner Erfahrungen mit dem NS-Regime nach Nßrnberg und wurde fßr acht Monate von der Gestapo in Haft genommen. Nach der Freilassung blieb er in Deutschland, setzte sein Medizinstudium fort und heiratete ein zweites Mal. 1939 legte er sein Staatsexamen ab und promovierte 1941 an der Universität Heidelberg mit einer Schrift ßber das Thema Zur Wesensbestimmung der synästhetischen Wahrnehmung bei Viktor von Weizsäcker zum Dr. med.
Karriere
Nach 1939 arbeitete er als dessen Assistent in der Neurologie am Universitätsklinikum Heidelberg.cite-ref-1[1] 1946 habilitierte sich Mitscherlich mit seiner Schrift Vom Ursprung der Sucht und arbeitete anschlieĂend bis 1949 an der medizinischen Poliklinik in ZĂźrich. Er war ferner Privatdozent an der Universität Heidelberg.cite-ref-2[2]
Beobachtung der NS-Ărzteprozesse, 1946â1947
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges beauftragten ihn 1946 die Ărztekammern der drei Westzonen mit der Leitung einer Kommission zur Beobachtung der âNS-Ărzteprozesseâ in NĂźrnberg. Er bekam den Auftrag, âalles zu tun, um den Begriff der Kollektivschuld von der Ărzteschaft in der Presse und in der Ăffentlichkeit abzuwendenâ. Der Kommission gehĂśrten neben Mitscherlich noch fĂźnf weitere Personen an, darunter Alice von Platen-Hallermund und sein Mitarbeiter Fred Mielke (1922â1959). Im März 1947 erschien die Prozess-Dokumentation Diktat der Menschenverachtung: Der NĂźrnberger ĂrzteprozeĂ und seine Quellen in einer Auflage von 25.000 Exemplaren. Darin berichtete Mitscherlich Ăźber die Verbrechen deutscher Mediziner in den Konzentrationslagern. Der ursprĂźngliche Plan, einen Bericht in der DMW (Deutsche Medizinische Wochenschrift) zu verĂśffentlichen, scheiterte an der Ablehnung der Redaktion, die die BroschĂźre Diktat der Menschenverachtung: Der NĂźrnberger ĂrzteprozeĂ und seine Quellen wie auch andere Ărzteblätter nicht erwähnte. In der sonstigen Presse fand die BroschĂźre fast keine Erwähnung.cite-ref-3[3]
1949 erschien die abschlieĂende Publikation der Kommission Wissenschaft ohne Menschlichkeit: Medizinische und Eugenische Irrwege unter Diktatur, BĂźrokratie und Krieg Ăźber die NS-Ărzteprozesse in einer Auflage von 10.000 Exemplaren. â1960 erinnert sich Mitscherlich: â[âŚ] Nahezu nirgends wurde das Buch bekannt, [âŚ] Es war und blieb ein Rätsel â als ob das Buch nie erschienen wäre.â Ăber das Schicksal des Buches herrscht bis heute Unklarheit. Mitscherlich vermutete, es sei von den Ărztekammern [âŚ] âin toto aufgekauftâ, denn alle Exemplare seien âkurz nach dem Erscheinen aus den Buchlädenâ verschwundenâ.cite-ref-4[4]
âAlexander Mitscherlich war seitdem freilich aus den medizinischen Fakultäten Deutschlands ausgegrenzt; [âŚ] er [wurde] nie an eine medizinische Fakultät berufen. Als er berufen wurde, war es die Philosophische Fakultät der Frankfurter Universitätâ. 1960 erschien die Prozess-Dokumentation aus dem Jahr 1949 mit dem Titel Medizin ohne Menschlichkeit erneut.cite-ref-5[5]cite-ref-6[6]cite-ref-7[7] Von dieser wurden bis 1996 119.000 Exemplare gedruckt, welche in der Ăffentlichkeit groĂe Resonanz fanden. Im Buch nahm Mitscherlich auch Stellung zu den angeblich 350 Medizinverbrechen, die von den ungefähr 90.000 tätigen Ărzten begangen worden waren. Diese Zahl war von Mitscherlichs Mitarbeiter Fred Mielke 1948 auf dem Ărztetag in Stuttgart aufgeworfen worden und kursierte seitdem, um die Unschuld der restlichen Ărzteschaft zu belegen. Mitscherlich kommentierte diesen Sachverhalt mit: âDas bleibt noch eine stattliche Zahl, vor allem, wenn man an das AusmaĂ der Verbrechen denkt [âŚ]. Doch das trifft nicht den Kern. DreihundertfĂźnfzig waren unmittelbar Verbrecher â aber es war ein Apparat da, der sie in die Chance brachte, sich [in Nichtbetroffene] zu verwandeln.âcite-ref-8[8]
Um seine Erschßtterung auch philosophisch zu verarbeiten, brauchte er 20 Jahre, bis er zusammen mit seiner Frau Margarete 1967 das Werk Die Unfähigkeit zu trauern verÜffentlichte.
1947â1976
Ab 1947 gab Mitscherlich die Zeitschrift Psyche heraus und grĂźndete 1950 die von ihm bis 1967 geleitete Klinik fĂźr Psychosomatische Medizin an der Universität Heidelberg.cite-ref-9[9] Zudem beteiligte er sich aktiv am Versuch der Aufarbeitung der Beteiligung deutscher Ărzte an nationalsozialistischen Verbrechen.
Mitscherlich gehĂśrte seit 1955 dem Wissenschaftlichen Beirat der Sachbuchreihe Rowohlts deutsche Enzyklopädie an. Zu einem HĂśhepunkt intellektuellen Wirkens wurden die von Max Horkheimer und Mitscherlich organisierten Sigmund Freud-Vorlesungen im Sommer 1956 in Frankfurt und Heidelberg.cite-ref-10[10] Von 1960 bis 1976 leitete Mitscherlich das von ihm gegrĂźndete Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt am Main. Von 1973 bis 1976 hatte er eine Professur an der Universität Frankfurt.cite-ref-11[11] Mitscherlichs Lehrstuhl fĂźr âPsychologie, insbesondere Psychoanalyse und Sozialpsychologieâ wurde in ein âInstitut fĂźr Psychoanalyseâ mit drei Hochschullehrerstellen umgewandelt, deren erste ausschlieĂlich der Psychoanalyse gewidmet war. Auf diese Stelle wurde Peter Kutter, ein Weggefährte des Heidelberger Psychosomatikers Wolfgang Rapp, berufen.cite-ref-12[12]
Mitscherlich war Atheist und 1961 Mitbegrßnder sowie langjähriges Mitglied der Bßrgerrechtsorganisation Humanistische Union.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14]
Mitscherlich konnte fßr die Anliegen der Schwesternschule der Universität Heidelberg gewonnen werden und ermÜglichte den Schwesternschßlerinnen einen Einsatz in der psychosomatischen Abteilung des Klinikums.cite-ref-15[15]
Privatleben
Mitscherlich lernte 1929 auf einer Zugreise nach Prag die gleichaltrige Medizinstudentin Melitta Behr kennen. Nach der Heirat 1932 bekamen sie die beiden TĂśchter Monika (spätere Seifert) und Barbara sowie einen Sohn. Nach der Geburt der zweiten Tochter trennte sich Mitscherlich von seiner Frau und wurde 1936 geschieden. In zweiter Ehe war er mit Georgia Wiedemann verheiratet; sie bekamen den Sohn Thomas Mitscherlich und drei weitere Kinder. 1955 heiratete er schlieĂlich Margarete Nielsen, mit der er 1949 einen Sohn, Matthias Mitscherlich, bekommen hatte. Insgesamt entstammen Mitscherlichs Ehen sieben Kinder. Die Philosophin Olivia Mitscherlich-SchĂśnherr ist eine Enkelin von Alexander und Georgia Mitscherlich.
Werke und Wirkung
Drei Werke Mitscherlichs erregten in den 1960er Jahren internationales Aufsehen und wurden breit diskutiert: Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft (1963), Die Unwirtlichkeit unserer Städte (1965) und Die Unfähigkeit zu trauern (1967).cite-ref-16[16] Im Weg zur vaterlosen Gesellschaft analysierte er die seelischen Auswirkungen der âEntmachtungâ des traditionellen Familienvaters infolge der technischen Entwicklung, der Umgestaltung der Arbeit und der steigenden Mobilität der Gesellschaft. Die âvaterlosâ gewordenen Menschen suchten Mitscherlich zufolge häufig nach âErsatzväternâ, die sie als Ăber-Ich akzeptieren kĂśnnen.
Mit seinem Werk Ăźber die Unwirtlichkeit unserer Städte griff Mitscherlich die lieblose Zersiedelung der Landschaft durch monotone Vorstädte aus Einfamilienhäusern an und forderte eine revolutionäre Ănderung des städtischen Bodenrechts. Das Werk wurde ab 1970 zur Inspiration fĂźr städtische BĂźrgerinitiativen, die fĂźr eine Demokratisierung der Stadtentwicklung antraten - sie kĂśnnen als Vorläufer der Hausbesetzerbewegung der 1980er Jahre gelten.
FĂźr das Werk Die Unfähigkeit zu trauern griffen Mitscherlich und seine Ehefrau auf zahlreiche Analysen von deutschen Patienten zurĂźck, die vor allem Margarete Mitscherlich in ihrer Praxis durchgefĂźhrt hatte. Dort stieĂen sie auf Verdrängungs- und Verleugnungsstrategien ehemaliger Hitler-Anhänger gegenĂźber den Verbrechen der Nazizeit und ihrer eigenen Verstrickung in die Schuld. Die fehlende Trauer bezogen die Mitscherlichs zunächst auf den Verlust des eigenen âIch-Idealsâ, den die Anhänger Hitlers 1945 erlitten hätten.
Ehrungen
⢠1969: Friedenspreis des Deutschen Buchhandelscite-ref-17[17]
⢠1972: Wilhelm-BÜlsche-Medaille in Gold des Kosmos-Verlags
⢠2013: Benennung einer Grßnfläche im Frankfurter Westend nach dem Ehepaar Mitscherlich in Mitscherlichplatz
VerĂśffentlichungen (Auswahl)
⢠mit Alfred Weber: Freier Sozialismus. Lambert Schneider, Heidelberg 1946. (Zitat: âWir selbst sind Sozialisten, aber Sozialisten, die die Freiheit vor allem auch im Sozialismus und durch den Sozialismus wollen.â)
⢠mit Fred Mielke: Das Diktat der Menschenverachtung. Der NĂźrnberger ĂrzteprozeĂ und seine Quellen. Lambert Schneider, Heidelberg 1947.
⢠mit Fred Mielke: Wissenschaft ohne Menschlichkeit: Medizinische und Eugenische Irrwege unter Diktatur, Bßrokratie und Krieg. Lambert Schneider, Heidelberg 1949.
⢠mit Fred Mielke: Medizin ohne Menschlichkeit. Dokumente des NĂźrnberger Ărzteprozesses. Neuauflage des obigen Werkes Wissenschaft ohne Menschlichkeit als Taschenbuch, Frankfurt am Main 1960, ISBN 3-596-22003-3. (Kommentierte Dokumente des NĂźrnberger Ărzteprozesses)
⢠Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft. Ideen zur Sozialpsychologie. 1963.
⢠Die Unwirtlichkeit unserer Städte. Anstiftung zum Unfrieden. Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1965. (Kritik an der ZerstÜrung gewachsener Strukturen in der Stadtentwicklung der Nachkriegszeit)
⢠Krankheit als Konflikt (= Studien zur psychosomatischen Medizin. Teil 1). Edition Suhrkamp, Frankfurt am Main 1966.
⢠mit Margarete Mitscherlich: Die Unfähigkeit zu trauern. Grundlagen kollektiven Verhaltens. 1967; 2004â18. Auflage ISBN 3-492-20168-7.
⢠als Hrsg.: Bis hierher und nicht weiter. Ist die menschliche Aggression unbefriedbar? 1969, MĂźnchen. (Auseinandersetzung mit den Hypothesen Konrad Lorenzâ. Beiträge von A.M. Becker, H. Lincke, P.C. Kuiper, A. Mitscherlich, P. Heimann, H. Stierlin, F.C. Redlich, R.A. Spitz, T. Brocher, E. Buxbaum, P. Parin, F. Morgenthaler, H. Kunz)
⢠mit Margarete Mitscherlich: Die Idee des Friedens und die menschliche Aggressivität. Vier Versuche. Suhrkamp Verlag, 1969.
⢠mit Margarete Mitscherlich: Eine deutsche Art zu lieben. 1970.
⢠Versuch, die Welt besser zu bestehen. Fßnf Plädoyers in Sachen Psychoanalyse. Suhrkamp Verlag, 1970.
⢠Massenpsychologie ohne Ressentiment: Sozialpsychologische Betrachtungen. 1972.
⢠Toleranz â ĂberprĂźfung eines Begriffs. 1974.
⢠Der Kampf um die Erinnerung. 1975. (Auseinandersetzung mit der Psychoanalyse seit Freud)
⢠Das Ich und die Vielen. Parteinahme eines Psychoanalytikers. 1978.
⢠Ein Leben fßr die Psychoanalyse. 1980. (Autobiografie)
⢠Gesammelte Schriften 1â10. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-518-57646-1.
⢠Kranksein verstehen. Ein Lesebuch. Timo Hoyer (Hrsg.), Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2010.
Literatur
⢠Martin Dehli: Leben als Konflikt. Zur Biographie Alexander Mitscherlichs. Wallstein, GÜttingen 2007, ISBN 3-8353-0063-6, 320 S., Ludger Lßtkehaus: Leben als Konflikt. Martin Dehlis Biografie Alexander Mitscherlichs. Rezension in: Neue Zßrcher Zeitung, 30. Mai 2007. Bernd Nitzschke: Rezension. In: Die Zeit, Nr. 18/2007.
⢠Sibylle Drews, Rolf Klßwer, Angela KÜhler-Weisker: Alexander Mitscherlich zu ehren. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1978.
⢠Iring Fetscher: Mitscherlich, Alexander. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 17. Duncker & Humblot, Berlin 1994, ISBN 3-428-00198-2, S. 572â574 (deutsche-biographie.de).
⢠Tobias Freimßller: Alexander Mitscherlich: Gesellschaftsdiagnosen und Psychoanalyse nach Hitler. Wallstein, GÜttingen 2007, ISBN 978-3-8353-0187-0.
⢠Tobias FreimĂźller (Hrsg.): Psychoanalyse und Protest â Alexander Mitscherlich und die âAchtundsechzigerâ. Wallstein, GĂśttingen 2008, ISBN 978-3-8353-0354-6
⢠Christof Goddemeier: Alexander Mitscherlich: âDiese extrem naturwissenschaftliche Konzeption der Medizin ist gescheitertâ. In: Dtsch Arztebl, 2008; 105(38), S. A-1968
⢠Axel Honneth: Demokratie und innere Freiheit â Alexander Mitscherlichs Beitrag zur kritischen Gesellschaftstheorie. In: Ders.: Pathologien der Vernunft. Geschichte und Gegenwart der Kritischen Theorie (= Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft 1835). Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-29435-2.
⢠Timo Hoyer: Im GetĂźmmel der Welt. Alexander Mitscherlich â ein Porträt. Vandenhoeck & Ruprecht, GĂśttingen 2008, ISBN 978-3-525-40408-9.
⢠Martin KlĂźners: Mitscherlich in Amerika. Westernisierung am Beispiel eines Arztes und Intellektuellen. In: Luzifer-Amor 58 (2016), S. 63â91.
⢠Hans-Martin Lohmann: Alexander Mitscherlich. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 1987, ISBN 3-499-50365-4.
⢠JĂźrgen Peter: Der NĂźrnberger Ărzteprozess. Im Spiegel seiner Aufarbeitung anhand der drei Dokumentensammlungen von Alexander Mitscherlich und Fred Mielke. 3. Auflage. Lit, MĂźnster 2013, ISBN 978-3-8258-2112-8.
⢠Till van Rahden: Was war die âvaterlose Gesellschaftâ? Alexander Mitscherlich und die Diskussion Ăźber Demokratie und Autorität, in: Hilde Landweer, Catherine Newmark (Hrsg.): Wie männlich ist Autorität? Feministische Kritik und Aneignung (Politik der Geschlechterverhältnisse vol. 60), Frankfurt: Campus 2018, S. 55â86.
Film
Weblinks
Commons
: Alexander Mitscherlich
â Sammlung von Bildern
Wikiquote: Alexander Mitscherlich
â Zitate
Wikiversity: Mitscherlich, Alexander: Freiheit und Unfreiheit in der Krankheit. Das Bild des Menschen in der Psychotherapie
â Kursmaterialien
⢠Literatur von und ßber Alexander Mitscherlich im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Werke von und ßber Alexander Mitscherlich in der Deutschen Digitalen Bibliothek
⢠Alexander Mitscherlich bei IMDb
⢠Mitscherlich, Alexander. Hessische Biografie. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
⢠Mitscherlich, Alexander im Frankfurter Personenlexikon
⢠Alexander Mitscherlich-Archiv Universitätsbibliothek Frankfurt am Main
⢠Alexander Mitscherlich: Leben und Werk Universitätsbibliothek Frankfurt am Main
⢠Alexander-Mitscherlich-Institut fßr Psychoanalyse und Psychotherapie Kassel e. V.
⢠Tobias FreimĂźller: Der versäumte Abschied von der Volksgemeinschaft. Psychoanalyse und âVergangenheitsbewältigungâ. Version: 1.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte, 30. Mai 2011
Einzelnachweise
cite-note-11. â Helmut Siefert: Alexander Mitscherlich. In: Wolfgang U. Eckart, Christoph Gradmann: Ărztelexikon. Von der Antike bis zur Gegenwart. 1. Auflage. C.H. Beckâsche Verlagsbuchhandlung, MĂźnchen 1995. 2. Auflage 2001, 3. Auflage 2006 jeweils Springer Verlag Heidelberg / Berlin / New York, ub.uni-heidelberg.de
cite-note-22. â entnommen aus dem tabellarischen Lebenslauf Alexander Mitscherlich
cite-note-33. â Tobias FreimĂźller: Mediziner: Operation VolkskĂśrper. In: Norbert Frei: Hitlers Eliten nach 1945. Deutscher Taschenbuchverlag, MĂźnchen 2012, ISBN 978-3-423-34045-8, S. 17â25.
cite-note-44. â Zitat JĂźrgen Peter: Der NĂźrnberger ĂrzteprozeĂ âŚ; MĂźnster, 1994, S. 65 (2. Auflage 1998, S. 68). Tobias FreimĂźller: Hitlers Eliten nach 1945. MĂźnchen, 2003, S. 27
cite-note-55. â Wolfgang U. Eckart: Illustrierte Geschichte der Medizin. Von der franzĂśsischen Revolution bis zur Gegenwart. 1.+2. Ausgabe. Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 2011, S. 340, ub.uni-heidelberg.de
cite-note-66. â Wolfgang Rapp: Erbe, Ăbergang und Paradigma. Paul Christian und die Heidelberger Medizin in Bewegung, in: Wolfgang Eich (Hrsg.): Bipersonalität Psychophysiologie und Anthropologische Medizin, Beiträge zur medizinischen Anthropologie, Band 8, im Auftrag der Viktor von Weizsäcker Gesellschaft, KĂśnigshausen & Neumann 2014, zu Alexander Mitscherlich S. 91. ISBN 978-3-8260-4971-2.
cite-note-77. â Wolfgang U. Eckart: Bar jeder Moral. Die unheilige Allianz von Heilen und TĂśten, mit Zusammenfassungen in engl. Sprache. In: Ruperto Carola, 2, Universität Heidelberg 2013, S. 95â101, zu Alexander Mitscherlich S. 99, ub.uni-heidelberg.de
cite-note-88. â Tobias FreimĂźller: Mediziner: Operation VolkskĂśrper. In: Norbert Frei: Hitlers Eliten nach 1945. Deutscher Taschenbuchverlag, MĂźnchen 2003, ISBN 978-3-423-34045-8, S. 25â26.
cite-note-99. â Geschichte der Psychosomatik in Heidelberg. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 24. März 2018; abgerufen am 24. März 2018.
cite-note-1010. â Sozialphilosoph der âFrankfurter Schuleâ: Max Horkheimer, Deutschlandfunk, 14. Februar 2020
cite-note-1111. â Uni-Frankfurt: Archive zuletzt abgerufen am 25. Januar 2009
cite-note-1212. â Website Peter Kutter: Universität (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive), abgerufen am 8. Januar 2017.
cite-note-1313. â hpd.de
cite-note-1414. â humanistische-union.de
cite-note-1515. â Christine R. Auer, Antje Grauhan, Wolfgang Rapp: Die Erweiterung der bipersonalen hin zu einer tripersonalen Situation âPatient-Arzt-Pflegekraftâ stellte uns vor neuartige Herausforderungen. Zur Geschichte der Schwesternschule der Universität Heidelberg nach 1945, fĂźr Sabine Bartholomeyczik zum Bundesverdienstkreuz 2015. Heidelberg 2015.
cite-note-1616. â Iring Fetscher: Mitscherlich, Alexander. In: Neue Deutsche Biographie, Bd. 17, Berlin 1994, S. 574 (online)
cite-note-1717. â friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de (PDF)
cite-note-1818. â Anne Frederiksen in Zeit Online: Denkmal ade, Filmbesprechung Th. Mitscherlich, abgerufen am 24. Dezember 2016
cite-note-1919. â Helmut Siefert: Alexander Mitscherlich, in: Wolfgang U. Eckart und Christoph Gradmann (Hrsg.): Ărztelexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert, 1. Aufl. C. H. Beck MĂźnchen 1995, S. 255b.